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Bluthund / Bloodhund Standard (DE)

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Bluthund / Bloodhund Standard (DE)

Bluthund, Bloodhund
(Chien de Saint-Hubert) (de)
FCI  Standard  Nr.  84 - 05.06.2002

ÜBERSETZUNG : Dr. J.-M. Paschoud und Frau R.Binder, überprüft durch Frau Peper.

URSPRUNG : Belgien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 13. 03. 2001.

VERWENDUNG :
Lauf- und Meutehund für Hochwild, Fährtenhund und Familienhund. Er war und ist heute noch ein Jagdhund, der wegen seiner hervorragenden Nase vor allem als Spürhund verwendet wird; er wird aber auch oft für das Auffinden der Fährte verwundeter Tiere, auf Schweissprüfungen und auch bei der Polizeiarbeit für die Suche nach verschwundenen Personen eingesetzt. Dank seinem funktionstüchtigen Körperbau ist der Bluthund sehr ausdauernd, was ihm zusammen mit seinem ausserordentlichen Geruchsinn erlaubt, mühelos und über weite Distanzen, auch in schroffem Gelände, eine Fährte zu verfolgen.

KLASSIFIKATION FCI :
Gruppe 6  : Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.
Sektion 1.1 : Grosse Laufhunde.
Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS :
Grossgewachsener Laufhund, insbesondere ein ausgezeichneter Spürhund, dessen Ursprung sehr weit in der Vergangenheit liegt. Er ist seit Jahrhunderten wegen seines ausserordentlichen Geruchsinns und seiner hervorragenden jagdlichen Eigenschaften bekannt und geschätzt. Die Mönche der Abtei St.Hubert in den Ardennen haben ihn gezüchtet. Er stammt von den schwarzen oder schwarz-lohfarbenen Hetzhunden des Mönchs Hubert im 7.Jahrhundert ab, der  später Bischof und nach seiner Heiligsprechung zum Schutzheiligen der Jäger erkoren wurde. Die grossen St.Hubert Laufhunde breiteten sich in den Ardennen aus, in deren ausgedehnten Wäldern viel Hochwild anzutreffen war. Man rühmte diese Bluthunde wegen ihrer Robustheit und Ausdauer, besonders bei der Hetzjagd auf  Wildschweine.
Die ersten St. Hubertus-Hunde waren schwarz, später aber auch schwarz und lohfarben. Im 11.Jahrhundert wurden sie durch Wilhelm den Eroberer in England eingeführt. Zur selben Zeit tauchten dort Hunde vom gleichen Typ, aber von vollständig weisser Farbe, sogenannte Talbot Hounds, auf. In England wurden die importierten St. Hubertus-Hunde zu den Stammvätern der sogenannten Bloodhounds (=Bluthunde), ein Name, der von blooded hound abgeleitet ist, was Laufhund von reinem Blut, also reinrassiger Laufhund bedeutet. Später entwickelte sich die Rasse auch in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurden sie vor allem Südstaaten besonders zur Suche nach entflohenen Sklaven verwendet.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :
Massiver, gross-gewachsener Jagd- und Spürhund, der mächtigste aller Laufhunde. Harmonisch in seinen Umrisslinien, starkknochig und gut bemuskelt, sehr substanzvoll, ohne jedoch schwer zu wirken. Sein Gebäude ist länglich, das heißt rechteckig. Seine Gesamterscheinung ist beeindruckend und voller Adel. Seine Haltung strahlt Würde aus. Kopf und Hals fallen durch die reich entwickelte, geschmeidige und dünne Haut auf, die in tiefen Falten herunterhängt. Seine Bewegungen sind imponierend, eher langsam und irgendwie rollend, wiegend, aber geschmeidig, elastisch und frei. Kein Merkmal soll so übertrieben sein, daß die Harmonie der Gesamterscheinung gestört wird, der Eindruck von Grobheit erweckt wird oder es gar der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Hundes schadet. Als mögliche Übertreibungen können gelten: zu tief eingesetzte oder zu kleine Augen; schlaffe Augenlider; übertrieben reichliche lose Haut mit zu vielen und zu tiefen Falten; zu stark ausgebildete Wamme; zu schmaler Kopf. Zu grosse Hunde mit allzu schwerem oder zu massivem Körper sind ebenfalls unerwünscht, da ihre Gebrauchstüchtigkeit dadurch beeinträchtigt wird.

WICHTIGE PROPORTIONEN :

    *

      Länge des Körpers / Widerristhöhe  = 10 : 9
    *

      Tiefe der Brust / Widerristhöhe              =   1 : 2
    *

      Länge des Kopfes / Länge des Körpers  =   3 : 7
    *

      Länge des Fangs / Länge des Kopfes =   1 : 2

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) :
Sanftmütig, ruhig, freundlich und umgänglich mit Menschen, besonders stark auf seinen Herrn geprägt. Verträglich gegenüber Artgenossen und anderen Haustieren. Eher zurückhaltend und eigensinnig. Gleichermaßen empfindsam auf Lob wie auf Tadel reagierend. Nie aggressiv. Seine Stimme ist sehr tief, aber ist kein Kläffer.

KOPF :
Der imposante, majestätische und sehr edle Kopf ist das am meisten charakteristische Merkmal der Rasse. Er ist hoch, aber schmal im Verhältnis zu seiner Länge und lang im Verhältnis zur Körperlänge. Die Knochenstruktur ist gut sichtbar. Die Seitenpartien sind flach und das Kopfprofil ist viereckig. Der Nasenrücken ist deutlich parallel zur verlängerten Profillinie der Stirn. Die reichliche  dünne Haut bildet an der Stirn und an den Backen Runzeln und tiefe Falten, die bei gesenktem Kopf herabhängen und in die Falten der stark entwickelten Wamme übergehen. Bei der Hündin ist die Haut weniger reichlich entwickelt.

OBERKOPF :
Schädel : Der Schädel ist lang, hoch, eher schmal und seitlich abgeflacht. Die Augenbrauenbögen sind wenig vorstehend, obwohl der Eindruck entstehen könnte. Der Hinterhauptstachel ist stark entwickelt und deutlich hervortretend.
Stop : Schwach ausgebildet.

GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Schwarz oder braun; immer schwarz bei schwarz-lohfarbenen Hunden. Der Nasenschwamm ist breit, gut entwickelt, und die Nasenlöcher sind weit offen.
Fang : Von gleicher Länge wie der Schädel, tief, vom Bereich des Nasenschwamms an breit und auf seiner ganzen Länge unverändert breit bleibend. Der Nasenrücken ist entweder gerade oder leicht gewölbt (leichte Ramsnase).
Lefzen : Sehr lang und schlaff; die Oberlefzen überlappen die Unterlefzen und bilden vorne mit dem Nasenrücken einen rechten Winkel, was dem Fang ein viereckiges Profil verleiht. Zu den Lefzenwinkeln hin werden die Lefzen fleischig (bei der Hündin weniger ausgeprägt) und  bilden dort einen nahtlosen Übergang in die  ausgeprägte Wamme. Der untere Rand der Oberlefzen überlappt um etwa 5 cm den Unterkiefer. Der Lefzenrand ist gut pigmentiert, der Farbe des Nasenschwammes entsprechend schwarz oder braun.
Kiefer / Zähne : Gebiss vollständig, einwandfreies Scherengebiss. Zähne stark und weiss, regelmässig in die gut entwickelten Kiefer eingesetzt; Zangengebiss zulässig.
Backen : Hohl und mager, besonders unterhalb der Augen.
Augen : Dunkelbraun oder haselnussfarben, von hellerer Farbe (bernsteinfarben) bei Hunden ohne schwarzen Sattel oder Mantel. Von mittlerer Grösse, oval, weder tränend noch vorstehend oder tief in den Augenhöhlen liegend; die Iris bleibt vollständig sichtbar. Augenlider ohne Unregelmässigkeiten in ihren Konturen, dem Augapfel normal anliegend; leicht lose Unterlider mit etwas sichtbarer Augenbindehaut sind jedoch zulässig. Die Augenwimpern dürfen keinesfalls die Augen berühren oder reizen. Der Ausdruck ist sanft, liebenswürdig und würdevoll, der Blick etwas melancholisch.
Behang : Dünn und geschmeidig, von kurzem, feinem Haar bedeckt, das sich samtartig anfühlt. Ohrlappen sehr lang mindestens über den Nasenschwamm hinaus reichend, wenn man sie nach vorne über den Nasenrücken legt. Sehr tief, auf Augenhöhe oder noch tiefer seitlich am Kopf angesetzt; in anmutigen Falten herabhängend, nach innen und nach hinten eingerollt (Korkenzieherohr).

HALS :
Lang, so daß der Hund mit der Nase auf dem Boden der Fährte folgen kann; stark bemuskelt. Die lose, ausserordentlich stark entwickelte Kehlhaut bildet eine doppelte Wamme, die jedoch bei der Hündin weniger ausgeprägt ist.

KÖRPER :
Die obere und die untere Begrenzungslinie verlaufen fast parallel.
Widerrist : Leicht betont.
Rücken : Gerade, breit, lang und fest.
Lenden : Breit, stark, kurz, ganz leicht gewölbt.
Kruppe : Gut bemuskelt, fast horizontal, nie schräg abfallend, gut breit und ziemlich lang.
Brust : Oval, breit, tief, zwischen den Vordergliedmassen einen deutlichen Kiel bildend; Brustkorb genügend lang; Vorbrust und Bugspitze gut vorstehend. Rippen gut gewölbt, weder flach noch tonnenförmig.
Untere Profillinie und Bauch : Unterlinie fast horizontal. Unterseite der Brust tief liegend; Flanken voll, breit und tief nach unten reichend; Bauch nur sehr wenig aufgezogen.

RUTE :
Lang, kräftig, dick, in der Verlängerung der Rückenlinie hoch angesetzt, sich zur Spitze hin allmählich verjüngend, in Säbelform getragen. In der Bewegung wird die Rute in einem eleganten Bogen über der Rückenlinie getragen, niemals eingerollt oder seitlich abgebogen. Die Unterseite der Rute ist von harscherem, ca. 5 cm langem Haar bewachsen, das zur Rutenspitze hin allmählich kürzer wird.

GLIEDMASSEN :

VORDERHAND : Gut bemuskelt; die kraftvollen Vorderläufe sind gerade und absolut parallel.
Schultern : Lang, gut schräg gelagert, gut bemuskelt, aber nicht überladen.
Oberarm : Lang, schräg gelagert, mit der Schulter einen guten Winkel bildend.
Ellenbogen : Gut anliegend, weder abstehend noch zu eng anliegend.
Unterarm : Gerade, Knochen kräftig, rund.
Vorderfusswurzelgelenk : Fest.
Vordermittelfuss : Kräftig, von vorne gesehen senkrecht, von der Seite gesehen leicht nach vorn gestellt.
Vorderpfoten : Kompakt, sehr fest, weder nach aussen noch nach innen gedreht; Zehen gut gewölbt, gut aufgeknöchelt und eng aneinanderliegend (Katzenpfoten); Ballen dick und fest. Krallen kurz und stark.

HINTERHAND : Kraftvoll, mächtig bemuskelt, in harmonischer Übereinstimmung mit der Vorderhand; von hinten gesehen absolut parallel, weder eng noch weit auseinander stehend.
Oberschenkel : Von guter Länge, stark bemuskelt.
Knie : Gut gewinkelt, weder nach aussen noch nach innen gedreht.
Unterschenkel : Genügend lang und stark bemuskelt.
Sprunggelenk : Fest, tief stehend, gut gewinkelt.
Hintermittelfuss : Stark und kurz.
Hinterpfoten : Wie die Vorderpfoten.

GANGWERK :
Die Beurteilung des beim St.Hubert Laufhund sehr typischen Gangwerks ist ausserordentlich wichtig. Bei der nomalen Gangart, dem Trab, ist die Bewegung gleichmässig, gemessenen, elastisch und frei, mit größerem Raumgriff als die aller anderen Laufhunde und mit einem sehr charakteristischen Rollen, jedoch ohne daß der Körper schräg zur Laufrichtung steht. Die Hinterläufe werden weit nach hinten gestreckt und haben viel Schub; die Schrittweite vorne und hinten stimmt überein, und die Oberlinie bleibt horizontal. Die Gliedmassen bewegen sich parallel zueinander, aber bei grösserer Geschwindigkeit fußen die Pfoten dichter beieinander. Die Rute wird in Säbelform hoch getragen, ohne jedoch zu stark gekrümmt zu sein. Der Bluthund muss die Fähigkeit besitzen, ohne Anzeichen von Ermüdung über lange Zeit ausdauernd zu traben.

HAUT :
Überall am Körper geschmeidig, lose und elastisch. Die Dünne, sehr lose und reichlich entwickelte Haut am Kopf ist sehr charakteristisch. Auf  der Stirn und seitlich am Fang bildet die Haut hängende Falten, die bei gesenktem Kopf noch ausgeprägter sind. Dennoch dürfen zu starke Runzeln und Falten auf Stirn und Augenbrauenbögen niemals die Augen beeinträchtigen. Falten am Körper infolge zu starker Entwicklung der Haut sind unerwünscht.

HAARKLEID :

HAAR : Am Körper ist das Haar eng anliegend, kurz, dicht, ziemlich harsch und wetterfest. An Kopf und Behängen ist es sehr kurz und fühlt sich weich an. An der Unterseite der Rute ist es etwas länger und rauher.
FARBE : Man unterscheidet drei Fellfarben: zweifarbig schwarz und loh (black and tan), leberfarben und loh (liver and tan) und einfarbig rot (red). Bei den schwarz-lohfarbenen Hunden variiert der schwarze Anteil, er bildet entweder einen Mantel oder einen Sattel. Beim Mantelhund ist die schwarze  Farbe vorherrschend; die lohfarbenen Abzeichen befinden sich nur am Fang, an den Backen, oberhalb der Augen, an der Brust, an den Gliedmassen und in der Gegend des Afters. Beim Sattelhund ist die Lohfarbe ausgedehnter, da das Schwarz mehr oder weniger stark auf die Rückenpartie beschränkt ist. Bei leberfarben-lohfarbenen Hunden ist die Farbverteilung entsprechend. Die Farben sind nicht immer sehr gut ausgeprägt und auch nicht scharf voneinander abgegrenzt. In den dunkleren Partien  können  hellere oder dachsfarbene Haare verteilt sein. Eine solche Mischung verschiedenfarbiger Haare ist zulässig. Beim einfarbig roten Hund kann der Farbton von Hellrot bis Dunkelrot reichen. Ausgewaschene lohfarbene Abzeichen bei zweifarbigen Hunden oder ausgewaschenes Rot bei den  einfarbigen Hunden sind unerwünscht. Etwas Weiss an der Brust, an den Zehen und an der Rutenspitze ist zulässig, aber nicht erwünscht.

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Idealgrösse für Rüden : 68 cm,
                     Idealgrösse für Hündinnen : 62 cm.
                     Toleranz : 4 cm nach oben oder nach unten.
Gewicht :         Rüden ungefähr : 46  54 kg,
                      Hündinnen ungefähr : 40  48 kg.
Grösse und Gewicht sollen ausgewogen sein.

FEHLER :
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Allgemeines Erscheinungsbild :
   Schwerfällig.  
   Wenig Substanz.  
   Leichter Knochenbau.  
   Hochläufig oder kurzläufig.  
   Umriss eher quadratisch als rechteckig.  
   Mangel an Adel.  
Kopf :  
   Breiter, voluminöser oder übertrieben schmaler Schädel.  
   Fliehende Stirn.  
   Stirnhaut zu stark nach vorne überfallend.  
   Hinterhauptfortsatz wenig vorstehend.  
   Stop zu stark ausgeprägt.  
   Nasenrücken konkav.  
   Fang kurz oder nicht tief genug.  
   Oberlefzen zu wenig überhängend.  
Nasenschwamm und Lefzen :  
   Pigmentverlust.  
Gebiss :  
   Fehlen von Zähnen.   
Augen :  
   Zu klein.  
   Zu tief in den Augenhöhlen liegend.  
   Unterlid zu lose, zu viel Augenbindehaut sichtbar.  
Behang :  
   Zu kurz, zu dick.  
   Oberhalb der Augenlinie angesetzt.  
   Zu dicht am Kopf anliegend oder zu flach.  
Hals :  
   Kurz, hager.  
   Wenig Wamme.  
Körper :  
   Kurz oder zu lang.  
   Rücken schwach oder gewölbt.  
   Kruppe überbaut oder abfallend.  
   Brust ungenügend tief.  
   Vorbrust von der Seite gesehen wenig vorstehend.  
   Rippen flach oder tonnenförmig.  
   Bauch zu stark aufgezogen.  
Rute :  
   Tief angesetzt.  
   Eichhörnchenrute.  
   Rute ringförmig oder eingerollt.  
   Knotenrute oder Knickrute.  
   Hakenrute oder zur Seite gebogene Rute.  
Gliedmassen :  
   Winkelungen zu wenig oder zu stark ausgeprägt.  
   Kurzer Oberarm.  
   Läufe von der Seite gesehen nicht senkrecht gestellt (z.B. Vordermittelfuss zu schräg oder Vorderfusswurzelgelenke    schwach).  
   Läufe von vorne gesehen nicht senkrecht gestellt (z.B. Pfoten nach außen oder innen gestellt, Unterarm krumm,       Ellenbogen abstehend usw.)  
   Läufe von hinten gesehen nicht senkrecht gestellt (z.B. eng- oder weit auseinander stehende  oder fassbeinige        Hinterläufe, Sprunggelenke nach innen oder außen gedreht).  
   Gespreizte Pfoten, Hasenpfoten, flache Pfoten.  
Gangwerk :  
   Läufe in der Bewegung eng oder weit auseinander, kreuzend oder Körper schräg zur Laufrichtung gestellt.  
   Bewegung kurztrittig oder stelzend.  
   Wenig Schub, ungenügende Übertragung des Schubs durch den Rücken.  
Haarfarbe :  
   Helle, ausgewaschene Farben.  
Verhalten / Charakter (Wesen) :  
   Unsicher, nervös.


AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

Verhalten / Charakter (Wesen) :
   Aggressive oder ängstliche Hunde.  
Allgemeines Erscheinungsbild :  
   Fehlen des Rassetyps.  
Gebiss :  
   Vor- oder Rückbiss, Kreuzbiss; schiefes Gebiß.  
Nasenschwamm und Lefzen :  
   Stark depigmentiert oder rosafarben.  
   Andersfarbig als schwarz bei schwarz-lohfarbenen Hunden.  
   Andersfarbig als rot-braun oder schwarz bei Hunden ohne schwarzen Mantel oder Sattel.  
Augen :  
   Hellgelbe Augen (Raubvogelaugen).  
Farbe des Haarkleides :  
    Alle Farben, die den vorgenannten Beschreibungen nicht entsprechen.  
   Zu ausgedehnte weisse Abzeichen wie z.B. Weiss, das bis zu den Vorder- oder Hinterfusswurzelgelenken reicht,   zu    ausgedehnter weisser Brustfleck, weisse Abzeichen an anderen Stellen als an der Brust, an den Zehen und an der     Rutenspitze wie z.B. ein weisser Fang, eine weisse Blesse usw.  
Grösse :  
   Über- oder Unterschreiten der Toleranzwerte.
    Ein Hund, der irgendein Anzeichen physischer Anomalie aufweist, muß ausgeschlossen werden.  

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.                       

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